Deutschlands erster Doppelgängerverein gegründet

In der „Ständigen Vertretung“ auf der Münzgasse in Leipzig herrschte am Freitag ein wahrer Promirummel. DJ Ötzi, Dieter Hallervorden, Uwe Ochsenknecht, Bill Clinton und besagter Günther Jauch saßen alle zusammen an einem Tisch.

Wer den berühmten Persönlichkeiten näher kam, merkte allerdings schnell: es waren nur die Doppelgänger. Der Anlass der Zusammenkunft war aber höchstoffiziell. „Wir wollen einen Doppelgängerverein gründen“, so Bernd Heinicke, der Uwe Ochensknecht zum Verwechseln ähnlich sieht. Der Leipziger wird der künftige Vorsitzende des Vereins und kam zusammen mit Andreas Scholz (Günther Jauch) aus Dresden und Lothar Wunderlich (Bill Clinton) aus Leipzig auf die Idee zu dem Zusammenschluss.

Zweck des „Doppelgängervereins Ständige Vertretung Deutschland“ soll die Schaffung einer Plattform von Doppelgängern für Doppelgänger sein. Geschehen soll das unter anderem mit Hilfe von Stammtischen in verschiedenen Städten. „Möglichst immer dort, wo es auch eine ‚Ständige Vertretung’ gibt“, schmunzelt Heinicke. „Wir wollen Kontakte untereinander knüpfen und gemeinsam Probleme diskutieren“, so Gründungsmitglied Alexander Singer alias DJ Ötzi, der eigens aus Neubrandenburg angereist war und im richtigen Leben Bäcker ist. „Das Ganze soll völlig kostenlos und ohne kommerziellen Hintergrund geschehen“, fügte Hans Blüthgen aus Borsdorf an, der als Zwillingsbruder von Dieter Hallervorden durchgehen könnte.

Eine Frau ist auch dabei: Ina Bormann (Steffi Graf) aus Heidenau bei Pirna. Bis Jahresende soll der Verein auf 50 Mitglieder aus dem gesamten Bundesgebiet angewachsen sein. Wer mitmachen will, sollte sich bei Bernd Heinicke melden – ab Freitag über die Website www.doppelgaengerverein.de