Seit Anfang des Jahres funkt der 25-Jährige ex-PSR-Moderator Micha Hawig bei MDR JUMP. „Ich war vorher eine Woche bei der Landeswelle Thüringen. Nicht mein Ding dort“, meint Hawich. Ab morgen (Sonntag) 19 Uhr hat der Leipziger eine eigene Sendung. „JUMP Download“ heißt sie und ist ein Musikmagazin. Hawich war nach seiner Testwoche in Thüringen noch für einzelne Sendungen bei PSR gebucht, hatte bis Silvester 17.50 Uhr dort gesendet. „Komisches Gefühl, nach sieben Jahren den Regler für immer runter zu ziehen“, sagt Micha. Bei JUMP sei er nun allerdings sehr glücklich. „Ich fühle mich hier wohl, alles passt wunderbar“, so der Moderator, der trotz seines Arbeitsortes Halle in Leipzig wohnen bleiben will.
Ebenfalls neu bei JUMP ist Alex Buchwald. Den kennen Radiohörer auch von PSR, als Morgenmoderator zusammen mit Jasmin Wiegand. Nach dem Rausschmiss Ende Oktober trug sich Alex erstmal an der Fernuni Hagen ein, studiert nun nebenbei Kulturwissenschaften. „Weil’s interessant ist und nicht so langweilig wie Informatik oder BWL“, grinst der 29-Jährige. Ebenfalls vorerst abends sendet Buchwald bei JUMP, soll später auch am Nachmittag zu hören sein. „Wann ich sende, ist aber egal. Um es mit Fußball zu vergleichen: Wichtig ist, dass die Mannschaft gewinnt. Und ich bin froh, jetzt endlich bei den Großen mitzuspielen“, sagt Buchwald, der nun für ein größeres Sendegebiet in drei Bundesländern funkt. Auch Alex will in Leipzig wohnen bleiben, fährt die Strecke bis Halle mit der S-Bahn. Zu Jasmin Wiegand hält er noch Kontakt. „Sie lebt jetzt in Berlin, wir telefonieren ab und zu miteinander. Es geht ihr gut.“
Erschien in unterschiedlichen Versionen am 07.01.2006 in der Leipziger Volkszeitung und der Dresdner Morgenpost. Und am 09.01.2006 in der Freien Presse (Medienseite)
Hab den Text in der Freien Presse gelesen. Was auffällt: Gerade beim Thema Radio fehlt Herrn Große anscheinend die nötige Distanz. Bei diesem Text frage ich mich, warum er überhaupt geschrieben wurde. Spannender als die Homestory-like daherkommenden Äußerungen, die die beiden Moderatoren anscheinend ihrem Kumpel Daniel in den Block diktiert haben ist doch eher die inhaltliche Entwcklung der sächsischen Radios.
Also: Hobbymäßig Bloggen kann man das Zeug ja, aber in ner Zeitung hat das nix zu suchen, oder sollte mal ernsthaft recherchiert werden.
Danke für Deine Meinung, Thomas. „Kumpels“ sind wir nicht, wenngleich ich viele der sächsischen Radioleute kenne. Zudem war dieser Text hier als lockeres Boulevardstück gedacht. Hintergrundstücke zur Entwicklung der Radiolandschaft mache ich auch. Dieser hier war von Anfang an nicht darauf angelegt. Also bitte differenzieren.
Und warum er geschrieben wurde? Weil zwei langjährige PSR-Moderatoren nun bei einem anderen Sender sind. Das hat auch etwas mit Entwicklung zu tun, wenn man sich beispielsweise das Ersatzprodukt zur Morningshow jetzt anhört…
Das ist kein lockeres Boulevardstück und keine Infor zum Wechsel der Moderatoren. Eher liest es sich wie ein Portrait aus einer Schülerzeitung … Ich erwarte ja von meiner Freien Presse nicht viel, aber immerhin etwas Substanz. Sorry, aber ich bleibe dabei: Der Text ist schwach. Ich würde sowas nicht abgeben bei ner Tageszeitung.
Lasse mich aber von dir gern auch vom Gegenteil überzeugen …
😉
Versteh mich bitte nicht falsch, aber ich muss hier nicht meine Artikel verteidigen. Wenn es keine Info zum Wechsel der Moderatoren ist – was ist es dann?
Zudem musst Du keine Artikel verkaufen, darum arbeitest Du ja auch bei einem Energielieferanten…